Empfohlene Potenzierung: D 6
Biochemischer Zusammenhang und Auswirkung von Mängeln:

Die Nr. 7 Magnesium phosphoricum ist das Betriebsmittel für die glatte Muskulatur.

Unterschwellige Spannungen: Es ist ein physiologisches Funktionsmittel des Nervengewebes und steuert den Erregungszustand der Nervengewebe und der Drüsen. Nr. 7 hat damit indirekt Einfluss auf den Grundumsatz und den Cholesterinspiegel. Er wird gegeben, wenn innere Spannungen, Verdrießlichkeit und Niedergeschlagenheit oder Überschwänglichkeit beim Menschen Platz greifen, also bei Stimmungsschwankungen. Deshalb ist dieser Mineralstoff ein Mittel, das bei PMS und Globusgefühl im Hals gut eingesetzt werden kann. Bei psychischem wie physischem Stress ist eine Einnahme ebenfalls sehr zu empfehlen.

Wenn jemand sehr schnell von Lampenfieber geplagt wird, wenn die Röte ins Gesicht steigt, begleitet von innerer Hitze, dann kann dieser Mineralstoff nach längerer Einnahme helfen mit diesen meist unangenehmen Umständen fertig zu werden. Auch nimmt die Neigung zum Erröten ab.

Magnesium phosphoricum macht in der Früh munter und hilft abends beim Einschlafen. Auch die Schokoladesucht verschwindet bei konsequenter Einnahme.

Blitzartige Schmerzen, Koliken: Bei allen plötzlich auftretenden, einschießenden, bohrenden und krampfartigen Schmerzen ist Nr. 7 angezeigt. Magnesium steuert das vegetative Nervensystem und hat daher Einfluss auf die Tätigkeit von Herz, Kreislauf, Drüsensystem, Verdauungsorgane und Stoffwechsel. Bei Koliken wird dieser Mineralstoff in heißer Lösung eingenommen, dies bezeichnet man als „Heiße Sieben“.

Bei Magenkrämpfen verbunden mit Blähungen und Koliken aller Art kann durch die „Heiße Sieben“ Linderung erreicht werden, mehrmals hintereinander angewendet. Dabei kommt es als Reaktion meist auch zu Abgängen von Gasen, oder man muss aufstoßen.
Besonders wirksam ist die Anwendung der „Heißen Sieben“ bei Menstruationskrämpfen und bei beginnender Migräne.

Bei Blähungskoliken von Neugeborenen und Kleinkindern kann man anstelle der „Heißen Sieben“ mit warmen Wickeln und Salben in Verbindung mit Nr.2 Calcium phosphoricum und Nr. 10 Natrium sulfuricum arbeiten.

„Heiße Sieben“: Dieses biochemische Funktionsmittel in heißer Lösung wird bei allen blitzartigen Schmerzen genommen und findet bei allen kolikartigen Schmerzen Anwendung.

Zubereitung: Es werden 7-10 Stück von der Nr. 7 Magnesium phosphoricum in kurze Zeit gekochtem Wasser aufgelöst und so heiß wie möglich schluckweise eingenommen. Die Heiße 7 kann bei Bedarf mehrmals hintereinander eingenommen werden.

Drüsentätigkeit, Darmperistaltik und Herzrhythmus: Die Nr. 7 steuert die Darmperistaltik und wird deswegen bei Obstipation zusammen mit Nr. 3 Ferrum phosphoricum und Nr. 8 Natrium chloratum, mit jeweils 10 Stück eingesetzt. Auch bei Angina pectoris, als Zusatzmaßnahme, kann dieser Mineralstoff die Beschwerden lindern.

Schwangerschaft: Eine wichtige Anwendung der Nr. 7 Magnesium phosphoricum ist die Vorbereitung der schwangeren Frau auf die Geburt. Ab sechs Wochen vor der Entbindung sollte dieser Mineralstoff regelmäßig eingenommen werden. Frauen, die gut mit der Nr. 7 versorgt sind, haben gut ausgeprägte Wehen, wodurch die Geburt relativ rasch voranschreitet und Krampfwehen vermieden werden.

Knochen: In den Knochen ist ein wesentlicher Anteil des Magnesiumbestandes enthalten. Da Magnesium phosphoricum auch zur Festigkeit der Knochen beiträgt, sollte nach Knochenbrüchen zusätzlich auch dieser Mineralstoff eingenommen werden. In der Osteoporose – Mischung ist die Nr.7 ebenfalls enthalten.

Zeichen im Gesicht: Die Magnesia-Röte zeigt sich als talergroße karmesinrote Flecken auf beiden Seiten rechts und links des Nasensattels auf den Wangen (siehe Abbildung). Sie kann sich jedoch sehr intensiv auch über das ganze Gesicht ausdehnen (siehe Abbildung).
Mangelursache, Mangelverstärkung: Starke elektromagnetische Belastungen (Stromsmog) verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff im Körper.

Eine innere Haltung, allen Erwartungen gerecht zu werden panische Angst, sich zu blamieren, oder die Angst etwas falsch zu machen, führt zu einem erhöhten Bedarf an diesem Mineralstoff. Dazu gehört auch, wenn Menschen sehr rasch Lampenfieber bekommen und Angst vor einer eventuellen Beschämung haben.

Speicher im Körper: Herz, Nerven, Drüsen, Knochen

Wirkung: Wirkt im Allgemeinen sehr rasch und effizient. Menschen mit Errötungsproblemen, aber auch Stress, oder Herzproblemen, sowie Sportler brauchen eine regelmäßige und langfristige Zufuhr.

Reaktion: Nach der Einnahme der „Heißen 7“ gehen oft Gase ab, oder Aufstoßen ist die Folge.

Bild: Rotfärbung der Wangen

Bild: Rotfärbung der Wangen

Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Brucker Bundesstraße 25 A
A – 5700 Zell am See, Österreich
Tel.: 0043/(0)6542/55044 Fax: DW 4

E-Mail: susana.nf@schuessler-mineralstoffe.at

Vita Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Susana Niedan-Feichtinger – Pharmazierstudium an der Universität Wien.
Seit 1987 selbständige Apothekerin im Pinzgau im Land Salzburg.
Geschäftsführerin der Adler Pharma, seit der Gründung im Jahr 2000.
2001 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA), stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2005 Ausbilderin und Referentin der GBA, hält Ausbildungskurse für Mineralstoffberater und bildet Ausbilder im Rahmen der GBA aus.
Autorin zahlreicher Schüßler Fach– und Sachbücher im Haug- und Trias Verlag

 

 

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