Empfohlene Potenzierung: D6

Biochemischer Zusammenhang und Auswirkung von Mängeln:

Aus der Sicht des biochemischen Zusammenhangs gibt es für diesen Mineralstoff vier große Aufgaben:

Betriebsstoff der Bauchspeicheldrüse: Als Betriebsstoff der Bauchspeicheldrüse wird dieses Funktionsmittel bei allen Störungen, die mit der Bauchspeicheldrüse im Zusammenhang stehen können, gegeben. Bei Stress bedingter Übelkeit, auch bei Völlegefühl nach dem Essen, kann dieser Mineralstoff helfen. Er wird unterstützend eingesetzt bei Diabetes Typ I, gemeinsam mit der Nr.21 Zincum chloratum und anderen Funktionsmitteln.

Sauerstoffübermittlung in die Zellen: Dieses Funktionsmittel hat großen Einfluss auf die Prozesse der Atmungskette und damit der zellulären Energiegewinnung. Es ist neben der Nr. 3 Ferrum phosphoricum ein wichtiges Antioxidans. Schüßler umschreibt das indem er formuliert, dass Kalium sulfuricum den Sauerstoff in die Zelle bringt. Er wird eingesetzt, wenn der Stoffwechsel behindert oder träge geworden ist, besonders bei chronischen Erkrankungen.

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Wenn durch Überlastung der Muskulatur im Sport ein Muskelkater die Folge ist, hilft die Einnahme von Kalium sulfuricum nach Dr. Schüßler sehr rasch. (Vorbeugend sollte Ferrum phosphoricum genommen werden)

Lufthunger, Angst vor engen Räumen: Menschen mit einem Mangel an Nr. 6 haben einen überaus starken Lufthunger, sie müssen bei jeder Außentemperatur bei offenem Fenster schlafen. Sie arbeiten viel und gerne im Freien. Es können sogar klaustrophobische Zustände auftreten. Man fühlt sich rasch eingeengt in kleinen, oder übervollen Räumen, Lift- oder Seilbahnkabinen oder gar Tunnels. Es besteht das Gefühl nicht genug Luft zu haben, oder zu bekommen. Deshalb wird dieser Mineralstoff bei Asthma unterstützend eingesetzt.

„Mittel für das dritte Stadium im Verlauf einer Krankheit“: Wenn sich die Krankheit im Körper bis in die Zellen festgesetzt hat und chronisch geworden ist, ist ein Bedarf an Kalium sulfuricum gegeben. Dazu zählen vor allem alle chronischen Hautkrankheiten, wie Neurodermitis, Psoriasis, sowie alle chronischen Ekzeme.

Reinigung der Zellen – wichtige Kombination: Dieser Mineralstoffe reinigt die Zellen von Schadstoffen, besonders von oxidativ bedingten Schlacken und bringt die anfallenden Schadstoffe ins Bindegewebe. Es ist von großer Bedeutung, dass gleichzeitig zur Einnahme von Nr. 6 auch die Einnahme von Nr. 10 Natrium sulfuricum erfolgt, um belastenden Reaktionen vorzubeugen, bzw. diese abzufangen.

Pigmentierung der Haut: Bei Pigmentierungsstörungen, wie Pigmentflecken, als auch bei Pigmentierungsausfall, wie Vitiligo, kann vor allem durch konsequentes Verwenden der topischen Anwendung in Mischung mit anderen Mineralstoffen eine wesentliche Verbesserung des Hautzustandes erreicht werden.

Zeichen im Gesicht : Gelblich – bräunliche, ockerfarbene Verfärbung der Haut. Diese Farbe tritt um die Augen, auf den Wangen, auf der Stirn, vor allem aber im Bereich des Kinns auf (siehe Abbildung). Es gibt dabei auch eine Neigung zu Pigmentflecken (siehe Abbildung).

Mangelursache, Mangelverstärkung: Röststoffe von Kaffee und Tee, sowie gegrilltes Fleisch und Zigarettengenuss verstärken einen Mangel an Kalium sulfuricum. Am späten Nachmittag kann sich eine Schwermütigkeit einstellen, die wieder vergeht. Die Natur reduziert am späten Nachmittag die Sauerstoffproduktion. Das spüren sensible Menschen, die einen großen Mangel an diesem Mineralstoff haben und daher sehr sauerstoffbedürftig sind.

Speicher im Körper: Bauchspeicheldrüse, Epithel der Haut

Wirkung: Rasch bei Völlegefühl, sonst bedarf es einer langfristigen Umstimmung.

Reaktion: Die Einnahme der Nr. 6 Kalium sulfuricum bewirkt, dass Schadstoffe  aus der Zelle  freigesetzt werden, die durch zusätzliche Gabe von Nr.10 Natrium sulfuricum mit Hilfe der Leber abgebaut und  über den Dickdarm ausgeschieden werden müssen. Wird das nicht beachtet, können starke Reaktionen auftreten, die sich in geschwollenen Beinen, stark juckenden Ekzemen, Durchfällen usw. äußern können.

Bild 1: Ockerfarben um den Mund, kann sich am ganzen Gesicht ausbreiten

Bild 2: bräunliche Hautverfärbungen

 

Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Brucker Bundesstraße 25 A
A – 5700 Zell am See, Österreich
Tel.: 0043/(0)6542/55044 Fax: DW 4

E-Mail: susana.nf@schuessler-mineralstoffe.at

Vita Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Susana Niedan-Feichtinger – Pharmazierstudium an der Universität Wien.
Seit 1987 selbständige Apothekerin im Pinzgau im Land Salzburg.
Geschäftsführerin der Adler Pharma, seit der Gründung im Jahr 2000.
2001 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA), stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2005 Ausbilderin und Referentin der GBA, hält Ausbildungskurse für Mineralstoffberater und bildet Ausbilder im Rahmen der GBA aus.
Autorin zahlreicher Schüßler Fach– und Sachbücher im Haug- und Trias Verlag

 

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