Empfohlene Potenzierung: D6

Biochemischer Zusammenhang und Auswirkung von Mängeln:

Biochemisches Mittel der Energie, Nervensubstanz: Der Mineralstoff kommt in allen Gehirn und Nervenzellen, im Blut und in den Muskeln vor. Im Körper ist Kaliumphosphat an Lecithin und andere Phospholipide gebunden, die z.B. Bestandteile von Biomembranen sind. Es ist das Energiesalz in der Biochemie nach Dr. Schüßler. Übermäßige Anstrengungen, die sehr viel Energie verbrauchen, schwere, chronische Erkrankungen, ein Übermaß an Stress führen zu einem erhöhten Verbrauch an Kaliumphosphat. Angegriffene Nerven, oft begleitet von Mundgeruch sind die Folge. Es ist das “Generalmittel” bei allen Erschöpfungszuständen seelischer und körperlicher Natur (in Richtung Burnout Syndrom). Als Folge eines Mangels werden Mutlosigkeit, Weinerlichkeit und Agoraphobie (Platzangst – Angst quer über einen großen freien Platz zu gehen) beobachtet. Meist liegt auch ein großes Verlangen nach Nüssen, auch in Schokolade vor.

Bei allen Lähmungserscheinungen sollten hohe Dosen Kalium Phosphat genommen werden, da es die Regenerationskraft des Organismus anregt.

Gewebeaufbau: Gemeinsam mit der Nr. 8 Natrium chloratum ermöglicht dieses Energiesalz den Aufbau von Gewebe und ist somit ein wesentliches Mittel zur Regeneration des Organismus, nach Verletzungen, Knochenbrüchen usw. Zahnfleischbluten und Paradontose sind ein deutliches Mangelzeichen.

Während der Schwangerschaft braucht die Frau viel von Nr. 5 und Nr. 8, denn es wird Gewebe aufgebaut. Viele Frauen leiden in dieser Zeit an Mundgeruch, ein Mangel an Nr. 5 und einem Brennen in der Speiseröhre bis zum Kehlkopf hinauf, das wird in der Biochemie nach Dr. Schüßler als „Schlundbrennen“ bezeichnet. Es ist ein sicheres Zeichen für einen Mangel an der Nr.8, wie auch Heißhunger nach pikanten Speisen.

Hohes Fieber, Antisepticum: Dieser Mineralstoff wird bei allen fieberhaften Erkrankungen und Infektionen mit Temperaturen über 38,5 °C eingesetzt. Bei fieberhaften Erkrankungen wird die Körpertemperatur so stark erhöht, um aufgrund eines gesteigerten Stoffwechselgeschehens die Krankheitserreger schneller abzuwehren. Es entsteht ein großer Bedarf. Durch Einnahme von Nr. 5 wird nicht das hohe Fieber bekämpft, sondern die Notwendigkeit des hohen Fiebers aufgehoben. Auch bei Fäulnisprozessen ist Kaliumphosphat das richtige Mittel. Um nämlich freie Kalium- und Phosphationen zu erhalten, muss Gewebe zerlegt werden, welches in Fäulnisprozessen weiter abgebaut wird, das äußert sich im meist gleichzeitig auftretenden, üblen Mundgeruch.

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Mundgeruch (der vom Zähneputzen nicht weggeht) verflüchtigt sich meist nach ein paar Tagen, wenn dieser Mineralstoff konsequent eingenommen wird (stündlich eine Tablette).

Zeichen im Gesicht: Die zuständige Farbe ist aschgrau, grau ums Kinn und auch an den Schläfen (siehe Abbildung). Ein chronischer Mangel wird durch eingefallene Schläfen sichtbar (siehe Abbildung).

Mangelursache, Mangelverstärkung: Stress, ein zu hoher Energieaufwand (körperliche Schwerarbeit, Nachtschicht, Extremsport) und chronische Krankheiten verursachen oder verstärken einen Mangel an dem Funktionsmittel.

Speicher im Körper: Nerven, Schläfen und Milz

Wirkung: Rasch eintretend bei akutem Energieabfall; lang anhaltender Stress, oder chronische Erkrankungen verlangen eine lang andauernde Einnahme.

Reaktion: Es ist möglich, dass vorübergehend vermehrt ein Hungergefühl auftritt, und ein Bedürfnis nach Nüssen.

eingefallene Schläfen

grau unter der Unterlippe

Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Brucker Bundesstraße 25 A
A – 5700 Zell am See, Österreich
Tel.: 0043/(0)6542/55044 Fax: DW 4

E-Mail: susana.nf@schuessler-mineralstoffe.at

Vita Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Susana Niedan-Feichtinger – Pharmazierstudium an der Universität Wien.
Seit 1987 selbständige Apothekerin im Pinzgau im Land Salzburg.
Geschäftsführerin der Adler Pharma, seit der Gründung im Jahr 2000.
2001 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA), stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2005 Ausbilderin und Referentin der GBA, hält Ausbildungskurse für Mineralstoffberater und bildet Ausbilder im Rahmen der GBA aus.
Autorin zahlreicher Schüßler Fach– und Sachbücher im Haug- und Trias Verlag

 

 

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