Empfohlene Potenzierung: D6

Biochemischer Zusammenhang und Auswirkung von Mängeln:

Drüsenbetriebsstoff: Es ist Betriebsstoff aller Drüsen im Körper. Belastungen im Drüsenbereich können zu Drüsenschwellungen, sowie weichen Schwellungen aller Art führen. Weißer Zungenbelag zeigt eine Belastung der Verdauungsdrüsen an (Achtung Fastenkuren!). Stillende Mütter sollten um eine ausreichende Versorgung mit Kalium chloratum bemüht sein (Milchdrüsen). Besondere Drüsenbelastungen, zum Beispiel durch Verkühlungen, Impfungen, übermäßiges Milch trinken, elektromagnetische Felder, u.s.w. führen dazu, dass der Speicher an Kaliumchlorid abgebaut wird.

Neigung zu Übergewicht, aber auch Allergien sind ein sehr komplexes Thema, bei dem auch ein Kaliumchloridmangel eine bedeutende Rolle spielt.

Faserstoffe und Bindegewebe: Nr. 2 Calcium phosphoricum ist der Funktionsstoff für den Aufbau von Eiweißbausteinen, wodurch dann mit Hilfe von Kalium chloratum Faserstoff aufgebaut wird. Dieser Mineralstoff ist notwendig für den Aufbau der extrazellulären und intrazellulären Matrix. Die Kollagensynthese und der Aufbau von fibrillären Makromolekülen verlangen die Anwesenheit einer ausreichenden Menge Kalium chloratum. Bei Bindegewebsschwäche und -erkrankungen sollte immer auch an diesen Betriebsstoff gedacht werden. Hautgrieß zeigt ebenfalls diesbezüglich einen Mangel an.

Blutviskosität: Wenn im Blut der Faserstoffanteil zu hoch ist, sinkt die Fließfähigkeit. Nr.4 reguliert die Blutviskosität, indem es den Faserstoff bindet und kann deshalb zur Thrombosevorsorge eingesetzt werden (natürlich kann eine Therapie mit Antikoagulantien nicht ersetzt, aber unterstützt werden). Zur Vorsorge einer Reisethrombose wird die Kombination von Kalium chloratum mit Ferrum phosphoricum empfohlen. Leichte Schwerhörigkeit ist unter Umständen eine Folge von zu viskosem Blut. Couperose, Besenreiser, Hämorrhoiden und Venenprobleme sind ebenfalls typische Mangelzeichen an diesem Mineralstoff. Hier ist besonders die topische Anwendung als Cremegel in Kombination mit anderen Mineralstoffen zusätzlich zur Einnahme empfehlenswert.

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Bronchien: Der Hauptspeicher für Nr. 4 sind die Bronchialschleimhäute. Durch bereits beschriebene Belastungen werden die benötigten Ionen herausgelöst, dadurch fällt Faserstoff an und verklumpt. Die Folge ist ein weißlich schleimiger Husten. Dieser Funktionsstoff wirkt also nicht schleimlösend, sondern es sondert sich kein Schleim mehr ab, wenn der Speicher durch Einnahme aufgefüllt wird. Jede Absonderung von weißem Schleim, auch Speichel, der Fäden zieht, zeigt, dass durch einen Mangel an Nr.4 Faserstoff seinen Halt verliert. Auch Fluor albicans ist ein spezifisches Mangelzeichen.

Das Mittel für das zweite Stadium einer Krankheit: Wenn Gefahr besteht, dass eine Krankheit sich festsetzt und chronisch wird, kommt dieser Mineralstoff zum Einsatz. Außerdem ist es ein wichtiges Entgiftungsmittel, weil es vor allem „chemische Gifte“ bindet.

Entgiftung: Bei weichen Schwellungen aller Art z.B. Schwellungen der Leistengegend oder des Halsbereiches, also weichen Lymphknotenschwellungen ist immer auch an die Nummer 4 zu denken. Diese Schwellungen zeigen unter Umständen an, dass Entgiftungsvorgänge zu bewältigen sind. Besonders zur Vorsorge, aber auch nach erfolgter Impfung sollte die Nr.4 mit Nr. 2 Calcium phosphoricum und Nr. 3 Ferrum phosphoricum kombiniert werden, um die spezifische Immunabwehr aufzubauen.

Zeichen im Gesicht: Eine milchig rötliche bzw. milchig bläuliche Färbung der Haut auf dem Ober- und Unterlid zeigt einen Mangel an diesem Mineralstoff im Gesicht. Weitere Zeichen sind die „milchige Brille“ rund um die Augen (siehe Abbildung), sowie Hautgrieß (siehe Abbildung) und Couperose (siehe Abbildung).

Mangelursache, Mangelverstärkung: Alkohol, Milchprodukte und Strombelastung verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff im Körper.

Speicher im Körper: Bronchien, Bindegewebe, Schleimhäute, Drüsen

Wirkung: Bindegewebsaufbau braucht eine langfristige Anwendung, bei schleimigem Husten und Hautgrieß wird die Einnahme, bzw. äußere Anwendung rasch wirksam.

Reaktion: Es ist eine schnelle Reaktion als kurzfristige Verstärkung der Symptome möglich

Couperose

milchige Farbe

Hautgrieß

Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Brucker Bundesstraße 25 A
A – 5700 Zell am See, Österreich
Tel.: 0043/(0)6542/55044 Fax: DW 4

E-Mail: susana.nf@schuessler-mineralstoffe.at

Vita Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Susana Niedan-Feichtinger – Pharmazierstudium an der Universität Wien.
Seit 1987 selbständige Apothekerin im Pinzgau im Land Salzburg.
Geschäftsführerin der Adler Pharma, seit der Gründung im Jahr 2000.
2001 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA), stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2005 Ausbilderin und Referentin der GBA, hält Ausbildungskurse für Mineralstoffberater und bildet Ausbilder im Rahmen der GBA aus.
Autorin zahlreicher Schüßler Fach– und Sachbücher im Haug- und Trias Verlag

 

 

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