Empfohlene Potenzierung: D12

Biochemischer Zusammenhang und Auswirkung von Mängeln:

Keratin: Dieser Mineralstoff ist am Aufbau des Keratins beteiligt, eines hochpolymeren Skleroproteins, welches für den Aufbau von Haaren, Nägeln und der Epidermis bedeutsam ist. Bei einem Mangel sind die Fingernägel überaus biegsam oder splitternd wie Glas. Es treten Schwielen, Schrunden, übermäßiger Hornstoffaustritt (bes. an den Fersen), Hornhaut, Risse auf Händen und Lippen und Ichthyosis auf.

Elastizität: Über diesen Zusammenhang ist Nr.1 Calcium fluoratum das Funktionsmittel zur Erhaltung der Elastizität der Haut und Festigkeit aller elastischen Fasern, vor allem der Sehnen und Bänder. Lässt die Elastizität der Sehen und Bänder nach, kommt es zu Organsenkungen, wie Gebärmuttersenkung und Blasensenkung. Sind die Zahnbänder nicht mehr elastisch, sind lockere Zähne die Folge. Verhärtete Sehnen führen z.B. zur Dupuytren`schen Kontraktur, Folgen von gedehnten Bändern sind Hypermobilität, auch Überbeine, Plattfüße, Senkfüße und einknickende Knöchel. Ein Mangel im Bereich der Oberhaut wird manchmal im welken Hautbild sichtbar. Elastizitätsprobleme an den Aderwänden führen zu Krampfadern und Hämorrhoiden. Elastizitätsmangel der Haut kann sich bei Knaben in einer Phimose zeigen. Hier hilft das Cremegel Nr.1 sehr gut! Wenn übergewichtige Personen viel an Gewicht abnehmen, kommt es zu Hautsäcken, Hängebauch, was oft sogar operiert werden muss.

Funktionsmittel der „Hüllen“ und der Elastizität: Nr. 1 Calcium fluoratum bildet alle Hüllen im Körper, den Schutz der einzelnen Körperteile in seiner Härte aber auch in seiner Elastizität. Das Funktionsmittel ist bedeutend für die Aushärtung der Knochenhüllen und des Zahnschmelzes, aber auch für Elastizität von Aderwänden, Organhäuten, aller Epithelien des Körpers, bis in die Elastizitätsanforderungen jeder einzelnen Zelle hinein. An den Zähnen zeigen sich Zahnschmelzprobleme, es entstehen Karies, oder auch Flecken am Zahnschmelz.

Zeichen im Gesicht : Würfelfalten, Karofalten (siehe Abbildung), Fächerfalten (siehe Abbildung), welke Haut; bräunlich-schwärzliche Farbe auf dem Ober- und/oder Unterlid (siehe Abbildung ).

Mangelursache, Mangelverstärkung: Hohe Elastizitätsleistung, besonders  im Winter, wenn sich auf Grund von Kälte die oberflächliche Muskulatur und Gefäße kontrahieren und in geheizten Räumen sich wieder dehnen, führt das bei einem Mangel zu häufig auftretenden, schrundigen, bzw. rissigen  Haut an Händen, Fingerkuppen oder Lippen.

Speicher im Körper: Knochen, Zahnschmelz, Sehnen, Haut, Nägel

Wirkung: Eingenommen wirkt die Nr.1 langsam, eine konsequente monate- bis jahrelange Einnahme ist hier wichtig und umstimmend. Als Cremegel oder Salbe aufgetragen, wirkt die Nr.1 überraschend schnell. Für eine äußere Anwendung ist dieser Mineralstoff in jedem Fall von großer Bedeutung.

Reaktion: Vor allem in Gelenken können Schmerzen auftreten, wenn Verhärtungen, oder Versteifungen wieder an Elastizität gewinnen.

Karofalten am Oberlid, Fächerfalten vom unteren Augenwinkel ausgehend

Karofalten und Furche

Bräunlich schwärzlich am Oberlid

Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Brucker Bundesstraße 25 A
A – 5700 Zell am See, Österreich
Tel.: 0043/(0)6542/55044 Fax: DW 4

E-Mail: susana.nf@schuessler-mineralstoffe.at

Vita Mag. pharm. Susana Niedan-Feichtinger
Susana Niedan-Feichtinger – Pharmazierstudium an der Universität Wien.
Seit 1987 selbständige Apothekerin im Pinzgau im Land Salzburg.
Geschäftsführerin der Adler Pharma, seit der Gründung im Jahr 2000.
2001 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler und Antlitzanalyse (GBA), stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2005 Ausbilderin und Referentin der GBA, hält Ausbildungskurse für Mineralstoffberater und bildet Ausbilder im Rahmen der GBA aus.
Autorin zahlreicher Schüßler Fach– und Sachbücher im Haug- und Trias Verlag

 

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